Wasser, Berge und noch mehr Wasser

Schon beim Landeanflug auf Vancouver kann man sehen, was den Charme dieser Großstadt ausmacht: Wasser, Berge und noch mehr Wasser. In den Flüssen sind hunderte von Baumstämmen zu sehen, die darauf warten verschifft zu werden. Genauso habe ich mir Kanada vorgestellt! Wir haben uns in Vancouver für eine besonders schöne Unterkunft mit Blick aufs Meer entschieden. Das „Sylvia Hotel“, welches als ein Wahrzeichen der Stadt gilt, da es in einem historischen Gebäude direkt an der English Bay liegt. Von diesem kleinen, ...

Tank – der Problembär

Als Mira und ich letzten Dezember unsere Flüge gebucht und uns näher mit der Reise in die Rocky Mountains beschäftigt hatten, wurde uns ziemlich schnell klar, dass zu unserer Sommerferienzeit auch die Kanadier und Amerikaner Ferien haben. Wir sollten uns auf Massentourismus einstellen, sagte man uns. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Also suchten wir uns eine fünftägige Wanderroute im Mount Assiniboine Provincial Park heraus, für die es nur eine begrenzte Anzahl an Permits und Zeltplätzen gibt. Als wir in ...

Fernab der Zivilisation

Dürre, Hitze, rote Erde und Staub - das australische Outback gilt als menschenfeindliches Gebiet, in dem manchmal jahrelang der Regen ausbleibt und im Sommer Temperaturen über 50 °C herrschen. Und dennoch konnten hier vor rund 40.000-60.000 Jahren Australiens Ureinwohner, die Aborigines, Fuß fassen! Im Gespräch mit ihnen vor Ort (Alice Springs und am Ayers Rock) lerne ich viel über die Geologie und Geschichte des Landes, ihre Kultur und ihren Glauben. Während ich zuhöre, tut es mir richtig leid, was aus diesem Volk geworden ist! Kaum einer meiner Gesprächspartner scheint gesund, dafür ...

Today must be my lucky day!

Entdecke ich heute in Blumenläden oder Hotelfoyers langstielige grün-rot-gelbe tropische Blumen in riesigen Vasen, Haliconias oder „Falsche Paradiesvogelblumen“ genannt, dann fühle ich mich direkt an jenen Tag auf der Blumenfarm zurück versetzt, an dem so ziemlich alles schief gelaufen ist, was schief laufen konnte. Am Morgen klingelte mich der Wecker um 6 Uhr aus dem Bett, um kurz vor sieben stand ich mit anderen (Gast-)Arbeitern auf dem Blumenfeld – und ohne auch nur einen Finger gerührt zu haben, schwitze ich aus ...