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exploring feet feat. donkey hooves

Ihr lebt in ständiger Hektik, habt Termindruck und könnt selbst in der Freizeit gar nicht richtig abschalten? Hier ein Rezept und potentielles Gegenmittel zum “Runterkommen”: ein Besuch auf der Eselfarm bei Tilburg in den Niederlanden und mit einem eigensinnigen, nicht aus der Ruhe zu bringenden Vierbeiner schmusen und gemütlich durch die Natur zu stapfen. Sie tragen brav dein Gepäck, lassen sich knuddeln und streicheln und fordern dafür, stursinnig und unersättlich, ständige Futterpausen am Wegesrand oder deinen Picknick-Proviant. Eine absolute Geduldsprobe für Kontrollfreaks oder Manager, die mit non-verbalen Mitteln lernen müssen Autorität zu beweisen. Denn eins steht fest: Wohlwollendes Zureden bringt gar nichts. Mit Eseln lässt sich nichts “ausdiskutieren”, strukturiert planen oder zeitlich festlegen. Hier ist der Esel der Chef! Und man kann ihnen deswegen nie böse sein!

Esel auf der Eselfarm zu sein bedeutet: ein verdammt gutes Leben zu führen, den ganzen Tag zu fressen – von Gras bis Pfefferminzbonbons -, sich im Dreck zu wälzen, geknuddelt und gestreichelt zu werden. Es ist ein wahres Eselparadies, wenn man bedenkt, dass einige dieser handzahmen und liebeswerten Tiere in der Vergangenheit misshandelt wurden, krank oder Waisen sind. Von Montags bis Samstags (9-17 Uhr) kann man der rund 30-köpfigen Eselfamilie einen Besuch abstatten, als Freiwilliger sogar über mehrere Tage oder Wochen beim Füttern, Putzen und Pflegen behilflich sein. Wir verfielen den Eseln in nur wenigen Stunden! Und als neue Esel-Fans kommt jetzt vielleicht sogar eine Esel-Adoption in Frage.

Music in the video: ‘Free’ by Laura Roppe. Courtesy of BeatPick.com

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