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Hochmoderne Stadtviertel treffen auf alte und traditionelle Tempel

Singapur, eine Insel, die meist nur die Durchgangsstation auf dem Weg nach Neuseeland oder Australien ist, jedoch viel mehr zu bieten hat, als man denkt. Singapur ist die erste asiatische Station auf meiner Weltreise und obwohl Singapur eines der westlichsten Länder in Asien ist, merkt man sofort, dass man es mit einer anderen Kultur zu tun hat.

Aber was macht man nun in Singapur? In 1-2 Tagen ist dieser Stadtstaat definitiv nicht zu erkunden. Zu viel hat diese Insel zu bieten: Hochmoderne Stadtviertel treffen auf alte und traditionelle Tempel. Ein Highlight ist definitiv die Marina Bay. Dort, wo der Singapore River ins Meer übergeht, ist einer der schönsten Plätze entstanden, die ich auf meiner Reise gesehen habe. Dort, wo auch die Formal 1 Strecke mitten durch die Stadt verläuft, gibt es neben den Esplanade Theatres on the Bay, die aussehen wie Durian-Früchte, auch das Wahrzeichen Singapurs: Der Merlion. Ein Fisch mit einem Löwenkopf, um den sich so einige Mythen ranken. Auf den gegenüberliegenden Ufer kann man drei riesige, hochmoderne Wolkenkratzer erblicken, die nicht nur ein gemeinsames Dach haben, sondern auch einen durchgängigen Pool mit Blick über diese fantastische Stadt.

Was man auch nicht verpassen darf, ist eine Fahrt mit dem Singapore Flyer, einem der größten Riesenräder der Welt, von dem man sowohl tags, als auch nachts beeindruckene Bilder zu Gesicht bekommt. Aber an was denkt man zumeist als erstes bei Singapur? Monströse Shopping-Tempel und davon nicht nur einen, sondern dutzende nebeneinander. Einer größer und moderner als das andere und alle entlang der Orchard Road. Diese Straße sollte man sich gemerkt haben. Auch wenn Singapur mit das teuerste asiatische Land ist, shoppen kann man hier super.

Nun gibt es noch drei absolute Highlights in Singapur: Den Singapore Zoo, den Jurong Bird Park und Sentosa. Der Singapore Zoo ist nicht irgendein Zoo, wo irgendwelche Tiere in Gehegen rumlaufen. Es ist meiner Meinung nach der schönste Zoo, den ich bisher kennenlernen durfte. Und das bei einer Konkurrenz wie Berlin, New York City, San Diego, San Francisco, Chicago und Melbourne. Herausstechend ist die einzigartige Night Safari, bei der man mitten in der Nacht mit einem Jeep durch den Zoo fährt und somit auch mal erfährt, was in der Nacht in so einem Zoo passiert. Der Jurong Bird Park ist das absolute Spektakel, wenn man es mag durch riesige Vogel-Volieren zu laufen, umgeben von zum Teil handzarmen Vögeln, die sich auch gerne mal auf die Schulter oder die Arme setzen. Und zum guten Schluss: Sentosa. Eine Insel neben der Insel. Dort versammelt sich alles, was für einen perfekten Urlaub von Nöten ist: Ein weißer Sandstrand mit Palmen, kristallklares Wasser und ein Freizeitpark, der keine Wünsche übrig lässt. Definitiv einer der schönsten Strände, die es gibt.

Dies waren nur ein paar meiner Highlights, denn Singapur hat so viel mehr zu bieten, als dass man es hier niederschreiben kann.
Was allerdings noch zu erwähnen ist: Es ist die sauberste Stadt der Welt. Man wird vergeblich nach Dreck oder Müll suchen und das egal, wo man sich befindet. Dies hat aber auch einen Grund. Der Strafenkatalog, den es hier in Singapur gibt, lässt sich nicht mit Deutschland vergleichen: Ein auf den Boden geworfenes Papiertaschentuch – 1000 € – Wiederholungstäter – 2000 € – rauchen an nicht dafür ausgeschriebenen Orten – 500 €.

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